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Alexander Schecklein

Die schönsten Stadtteile und Strände.

Vielen Touristen ist Genua hauptsächlich als strategisch günstiger Abfahrts- oder Ankunftspunkt von Fähren nach Sardinien, Korsika oder anderen beliebten Urlaubszielen bekannt. Doch so traumhaft der Blick vom Schiff auf Genua auch sein mag, die Stadt verdient es, nicht nur aus der Ferne betrachtet zu werden.

Wer es den Einheimischen gleichtun möchte, widmet der ligurischen Hauptstadt ein paar Tage, um –besonders unter der Woche- einer der vielen gemütlichen Kieselsteinbuchten wenige Kilometer vom Zentrum entfernt einen Besuch abzustatten. 


Genua Boccadasse – Dorfleben inmitten der Stadt

Dank seiner besonderen geografischen Lage, die Genua einen Küstenstreifen von ca. 35 km beschert, bietet die Stadt besonders an der Levante Küste in östlicher Richtung viele Strände und Badebuchten. Nur gut vier Kilometer von der zentralen Piazza della Vittoria entfernt befindet sich der Stadtteil Boccadasse. Mit seinem winzigen Hafen, einer Dorfkirche, netten Restaurants und abblätternden bunten Häusern versprüht die kleine Bucht einen dörflichen Charme.

Fernab vom Verkehr und Trubel der Innenstadt, kann man am Strand gemütlich einen Capuccino trinken oder ein „Eis wie in alten Zeiten“ schlecken, wie eine Eisdiele inmitten der Häuserzeile verspricht. Bus 31 erreicht Boccadasse in nur 15 Minuten vom Viale Brigata Bisagno, direkt hinter Piazza della Vittoria.

 

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Jede Menge Strände

Weiter östlich von Boccadasse folgt der lange Sand- und Kieselsteinstrand von Sturla, ab Piazza della Vittoria erreichbar mit Bus 15 oder mit der Bahn (eine Station ab Bahnhof Brignole, Regionalzüge in Richtung Sestri Levante / La Spezia). Ab Mai öffnen etliche Badeetablissements, die Liegen und Sonnenschirme vermieten und die Cafes bieten Snacks und Getränke.

Ebenfalls entlang der Buslinie 15 bzw. mit der Bahn Richtung La Spezia erreicht man Genua Quarto dei Mille, berühmter Abfahrtspunkt von Giuseppe Garibaldi und seiner 1000 Freiwilligen während der Volksaufstände gegen die Bourbonen im Jahre 1860. Gegenüber von Quartos Strand ‚Priaruggia‘ befindet sich eins von Genuas besten Eiscafes. Weiter Richtung Osten folgt Genua Quinto al Mare mit unzähligen kleinen Badebuchten und Stränden.

Das Beste zum Schluss

Für den krönenden Abschluss von Genuas Levante Küste sorgt Nervi, Endstation von Bus 15 bzw. vier Bahnstationen von Brignole entfernt. Mit seiner langen Promenade entlang des Meeres und seiner zerklüfteten Felsküste stellt Nervi ein unschlagbares Wochenendziel für Genoveser dar oder den schönsten Ruhepunkt, um einen Arbeitstag ausklingen zu lassen.

Immer Richtung Osten laufend, erreicht man am Ende der Promenade Anita Garibaldi einen kleinen Strand mit vielen Fischerbooten. Eine bunte Mischung von Fischern, Genuas älterer Generation und Jugendlichen lässt sich hier nahezu täglich beobachten, während man fernab vom Verkehr über Kieselsteine rollenden Wellen lauschen kann.

Von der Promenade bietet sich ein traumhafter Blick bis zur Halbinsel von Portofino, der dem Panorama der berühmten Cinque Terre im Süden Liguriens in nichts nachtsteht. Diese Aussicht lässt sich zu jeder Jahreszeit von einem der vielen Promenadencafes genießen, von April bis Oktober sogar bei einem Aperitivo auf einer kleinen Plattform mitten im Meer, umspült von den sanften Wellen des Mittelmeers.

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Bilder: Pixabay

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