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Alexander Schecklein

Reisen mit gutem Gewissen


Planen Sie schon Ihren Sommerurlaub? Immer mehr Touristen wenden sich von All-Inclusiv-Urlaub am Strand ab und wollen nachhaltig Reisen und dabei Land und Leute hautnah erleben.

Ein Trend, der in den vergangenen Jahren stetig an Fahrt aufnahm, ist der Ökotourismus. Ökotourismus bietet dabei die Gelegenheit, Naturschauspiele und Erholung zu genießen und gleichzeitig auf die Folgen für die Umwelt zu achten. Außerdem wird bei dieser Form des Reisens Rücksicht auf die Menschen vor Ort und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen genommen.

 

Schon in den 1960er Jahren beschäftigte man sich mit dem Ökotourismus. Anfang der 1990er Jahre wurde Namibia zu einem der Vorreiter im Ökotourismus. Der Umweltschutz wurde in die Verfassung aufgenommen und das Ministerium für Umwelt und Tourismus begann, den Ökotourismus zu koordinieren. Und kurz danach beschäftigten sich auch die Vereinten Nationen mit nachhaltigem Tourismus.

 

 

Reisen mit gutem Gewissen – Wer will das nicht? Leider fängt bei vielen Anbietern der Umweltschutz erst im Urlaubsland an: Die Anreise per Flugzeug ist wenig nachhaltig und einige Reiseanbieter achten nicht ausreichend auf die Emissionen der Airlines. Verantwortungsvolles Reisen ist aber dennoch möglich. Mit etwas Recherche werden Sie sicher auch Ihr Traumreiseziel finden und vielleicht sogar ein soziales Projekt vor Ort unterstützen. Viele Touristen ziehen diese Art des Reisens den „Hotelburgen“ am Strand von Mallorca auch aus dem Grund vor, da sie die Möglichkeit haben, die Menschen im Land kennen zu lernen. Vielleicht besuchen Sie einen Bauernmarkt in der Region oder helfen beim Zubereiten lokaler Speisen.

Wieder nach Australien?

Und Ökotourismus geht auch mit viel Luxus. Ein Ökotourist ist nicht mehr der Backpacker in Australien oder der Gast auf dem Bauernhof in Österreich. Mittlerweile ist das Angebot groß und reicht von Camping über Bootstouren bis zum Badeurlaub am Strand. Ziele in Afrika und Südamerika werden immer beliebter. In Afrika kann man in Kenia auf Safari gehen, in Costa Rica den Regenwald entdecken. Costa Rica hat sich übrigens zum Ziel gesetzt, ein CO2-neutrales Land zu werden. Man will genauso viele Schadstoffe einsparen, wie man ausstößt. Zudem gibt es passende Angebote für Alleinreisende, Familien, junge Menschen und Gruppen.

Die Anbieter für nachhaltigen Urlaub setzen auf kleine Gruppen und einheimische Führer im Urlaubsland, die oft sogar Experten auf ihrem Gebiet sind. So lernen die Besucher die Natur und Kultur des Landes besonders intensiv kennen. Gerne wird beispielsweise der Anbau von Getreide oder die Aufzucht von Tieren mit einem Hotel oder einem Gästehaus verbunden. Übrigens muss es nicht immer ein klassisches Hotel sein: Eine Lodge oder ein Baumhaus kann auch eine tolle Unterkunft sein. Und beim Zelten gibt es den Sternenhimmel gratis dazu.

Mittlerweile existieren im Tourismus Umweltsiegel, die die Nachhaltigkeit von Hotels und Reiseanbietern zertifizieren und ausweisen. Touristen haben so die Möglichkeit, schon vor der Buchung ihren Urlaub auch Nachhaltigkeitsaspekte hin zu überprüfen. Da es aber eine Vielzahl solcher Umweltsiegel gibt, ist es schwer zu beurteilen, auf welchen Umweltstandards diese Umweltsiegel basieren. Holiday Extras bietet hierfür eine Übersicht an (http://www.holidayextras.de/reise-blog/oekotourismus/umweltsiegel-und-zertifikate-in-der-reisebranche.html) und hilft bei der Planung eines nachhaltigeren Urlaubs. Zudem werden konkrete Tipps und Ideen sowie praktisches Hintergrundwissen rund um das Thema Ökotourismus gegeben (http://www.holidayextras.de/reise-blog/reisetipps/nachhaltig-reisen-oekotourismus.html).

Autor: E. Gieseler

Bilder: Pixabay

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