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Zeitlose Giganten

 

Bäume und die aus ihnen gewonnenen Produkte stellen für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit dar. Doch wie alle Lebewesen erreichen Pflanzen nur ein bestimmtes Alter – das sehr unterschiedlich sein kann.

 

Wie alt werden heimische Bäume?

Viele wissen, dass man das Alter eines Baums anhand seiner Jahresringe bestimmen kann. Schneidet man eine Scheibe aus einem gefällten oder umgestürzten Baum, lassen sich diese erkennen. Da Bäume kontinuierlich wachsen, entspricht die Anzahl ihrer Ringe ihrem Alter.
Unter den heimischen Bäumen wird die Eiche mit bis zu 700 Jahren am ältesten. Doch auch die geläufigen Nadelbäume Tanne, Lärche, Kiefer und Fichte können bis zu 600 Jahre erreichen. Birken dagegen leben nur etwa 100 Jahre und auch unsere Obstbäume übersteigen dieses Alter selten. Der mit Abstand häufigste Baum in Deutschland, die Rotbuche, liegt mit ungefähr 250 Jahren im Mittelfeld.

Wie alt werden die ältesten Bäume?

Insgesamt zählen Bäume zu den ältesten Lebewesen der Welt. Der zurzeit älteste bekannte Baum namens „Old Tjikko“ zählt 9550 Jahre und steht in Schweden. Er ist, ebenso wie der zweitälteste Baum, eine Kiefer. Diese Art namens „langlebige Kiefer“ (Pinus longaeva) erreicht nicht selten ein Alter von mehr als 4000 Jahren. Der älteste Baum Deutschlands ist eine Linde in Osthessen. Diese weist ein Alter von „nur“ 1000-1300 Jahren auf.
Es gibt viele Faktoren, die das Leben von Bäumen verkürzen können. Dazu zählt beispielsweise saurer Regen, der sie angreifbar macht. Dann haben Schädlinge wie der Borkenkäfer leichtes Spiel. Auch Schadstoffe im Grundwasser können sich negativ auswirken. Nicht zuletzt können Keime und Pilze durch mechanische Verletzungen eindringen.

 

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Eiche kann bis zu 700 Jahre alt werden.

 

Wie lassen sich Bäume verwerten?

Schon seit prähistorischen Zeiten wurde Holz als Material verwendet. Man setzt es zum Bauen ein sowie zur Herstellung von Möbeln oder Gebrauchsgegenständen. Fast jeder kennt und besitzt Produkte aus Holz. Dabei macht man sich die vielfältigen Eigenschaften der unterschiedlichen Sorten zunutze. Nicht zuletzt dient es weltweit als Brennmaterial und Rohstoff für Papier. Andere, weniger bekannte Verwendungen sind die Produktion von Kautschuk und Kork. Bei letzterer wird die Rinde der Korkeichen (Quercus suber) vorsichtig abgeschält. Dies geschieht maximal alle neun Jahre, sodass es den Bäumen nicht schadet.

 

Autor: Kore (09.01.2016)

Bild "Old Tjikko": By Karl Brodowsky (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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