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Alexander Schecklein

Naturphänomen Vulkane


Bei Vulkanen handelt es sich um Öffnungen in der Erdkruste. Hierbei tritt geschmolzenes Gestein aus der Erde.

Es gibt zwei Arten eines Vulkanausbruchs. Entweder das geschmolzene Gestein fließt ruhig aus dem Vulkan oder es schießt durch eine Explosion hinaus. Glühendes Gestein, das sich in der Erde befindet, nennt man Magma. Wenn Magma an der Erdoberfläche austritt, heißt es Lava. Ausgekühlte Lava ist ein festes Gestein. Der größte Teil der Erdoberfläche und mehrere Ozeanböden bestehen aus dem Gestein. Ist Lava heiß und glüht, fließt es wie ein zäher Brei und ist verformbar. Ein Vulkanausbruch kann Landschaften und ganze Dörfer zerstören. Das Klima kann sich ebenfalls verändern. Ob es ein Klimawandel gibt, hängt davon ab, wie viel Asche der Vulkan ausspuckt und wie hoch die Wolke steigt. Wenn die Wolke nicht mehr als zehn Kilometer nach oben steigt, wirkt sich der Vulkanausbruch nicht aufs Klima aus. Das Klima ist milder, wenn die Wolke höher steigt.

 



Schlafende Vulkane - die Ruhe vor dem Sturm:
Vulkane, die derzeit nicht tätig sind, nennt man schlafende Vulkane. Sie können in der Zukunft erwachen und ausbrechen. Während ihrer Tätigkeit ruhen Vulkane. Diese schlafenden Phasen dauern 50, 100, 1000 oder 10.000 Jahre. In der Eifel gibt es aktive Vulkane, die zurzeit ruhen. Sie haben eine unermüdliche Magmakammer und können in Zukunft ausbrechen. An bestimmten Anzeichen erkennt man, ob ein schlafender Vulkan aktiv ist. Zu den Anhaltspunkten gehören heiße Gasaustritte und Termalquellen. Darüber hinaus kommt es zu regelmäßigen schwachen bis starken Erdbeben. Erst wenn ein Vulkan länger als 30.000 Jahre inaktiv ist, gilt er als erloschen.

Vulkane in Europa:
Wenn Erdplatten anfangen sich zu bewegen, entstehen Risse und Spalten. Dadurch fließt flüssiges Magma nach oben. Sobald das Magma an die Oberfläche gerät, entsteht ein fester und riesiger Hügel, der Vulkan. Auch in Europa gibt es Vulkane. Dazu gehört zum Beispiel der Vulcano in Italien. In Portugal befindet sich ebenfalls ein Vulkan, nämlich der Capelinhos. Weitere Vulkane in Europa sind Santorini (Griechenland), Brennisteinsalda (Island), Stromboli (Italien) und Eyjafjallajökull in Island. Letzterer hielt die Welt 2010 mehrere Wochen in Atem. Als dieser Vulkan ausbrach, herrschte das längste Luftverkehrsverbot im europäischen Luftraum.

Autor: RoterStern (24.12.2015)

Bilder: Pixabay

Kratersee, Oregon

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