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Alexander Schecklein

Flinke Kletterer unserer Wälder.


Immer wenn wir sie sehen, ist es etwas Besonderes: Eichhörnchen. Dies passiert nicht oft, denn sie gehören zu den eher vorsichtigen Tieren und sind zumeist nur zu sehen, wenn sie auf Nahrungssuche sind.

Gerade aufgrund ihres niedlichen Erscheinungsbildes sind sie sehr gerne gesehen. Insgesamt gibt es auf der Welt ganze 190 Arten der Nagetiere, in Europa ist jedoch nur eine beheimatet (Sciurus vulgaris, das Europäische Eichhörnchen).

Perfekte Anpassung an die Umweltbedingungen
Ja nachdem welche Jahreszeit gerade ist, können Eichhörnchen unterschiedliche Fellfarben aufweisen. Uns ist zumeist das braunrote Fell bekannt, es ist jedoch auch möglich, dass dies schwarz ausfällt oder ein weißer Bauch zu sehen ist. In warmen Monaten ist das Fell zumeist dünner und auch heller als in kalten. Im Winter ist zudem zu beobachten, dass das Fell gerade an den Ohren deutlich dichter ist.

Um an Nahrung zu kommen, müssen Eichhörnchen gut klettern können und da kommt ihnen ihr für diese Zwecke perfekte Körperbau entgegen. Vor allem die langen Hinterbeine und die stark ausgeprägte Muskulatur ermöglichen es ihnen, schnell klettern und weit springen zu können. Besonders zu erwähnen ist auch, dass die Nager an den Vorderpfoten vier Zehen haben, an den Hinterpfoten sogar eine mehr. An diesen Greifzehen befinden sich sehr scharfe Krallen, die es möglich machen, auch an glatten Bäumen problemlos zu klettern.

Nahrung
Eichhörnchen fressen eigentlich alles, was ihnen der Wald zur Verfügung stellt, hierzu gehören:

    Nüsse
    Früchte
    Insekten
    Pilze
    Beeren
    Rinde von diversen Bäumen (zum Beispiel Kiefern und Lärchen)
    Vogeleier


Besonders zu erwähnen ist, dass die Eichhörnchen sich im Laufe der Zeit so an die Witterungen angepasst haben, das sie spüren, wenn eine Jahreszeit bevorsteht, die weniger Nahrung zur Verfügung stellt. Im Herbst sammeln sie hierfür möglichst viel Nahrung, um sie an einem bestimmten Platz bis zu 30 Zentimeter tief in der Erde zu vergraben, um diese dann im Winter zur Verfügung zu haben. Denn im Gegensatz zu anderen Tieren machen Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern legen eine Winterruhe ein, in der sie auch Nahrung benötigen.

Autor: dinoe (20.12.2015)

Bilder: Pixabay

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