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Alexander Schecklein

Rolle der erneuerbaren Energien in unserem Leben. 

Spielt es für Sie eine Rolle, welcher Strom aus Ihrer Steckdose kommt? Überall in der Umwelt ist Energie: Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme, Biomasse. Doch was davon kommt bis zu uns nach Hause?

 

Seit Jahrzehnten versuchen Menschen weltweit, Sonnenlicht, Wind und Wasser möglichst effizient einzufangen und zu nutzen. Mache im Kleinen, indem sie beispielsweise Solarpanels auf ihren Hausdächern installiert haben und damit warmes Wasser erzeugen, manche mit großen Windrädern mitten in der Nordsee. Einige Länder auf der Welt können sich derzeit noch über deutliche Vorräte an Öl oder Kohle freuen, doch in absehbarer Zeit werden diese Ressourcen knapp werden. Ressourcenknappheit und Umweltschutz - Wir müssen uns immer mehr darauf einstellen, erneuerbare Energien zu nutzen.

 

In den letzten Jahren entstanden immer mehr Gesetze zum Thema Energie und Umwelt – nicht nur der beschlossene Atomausstieg der Bundesregierung. Berichte wie die des Weltklimarats brachten immer mehr Verantwortliche zum Nachdenken. Immerhin ist in den letzten 25 Jahren der Anteil der erneuerbaren Energieren zur Stromerzeugung mehr und mehr gestiegen: Waren es 1990 es nur ein Prozent, lag der Anteil 2012 immerhin bei 12 Prozent. Erneuerbare Energien sind also schon heute sehr wichtig für die Stromversorgung der Haushalte. Und auch die CO2-Emissionen sanken erheblich. 2012 wurde auf diesem Weg ein CO2-Ausstoß von 146 Millionen Tonnen vermieden.

 

Wind und Wasser.

Den Hauptanteil daran haben Windenergie, Wasserkraft, Sonnenlicht sowie biogene Brenn- und Kraftstoffe. Sonnenenergie wird vor allem in Solarkraftwerken oder über Solaranlagen gewonnen. Kollektoren sammeln das Licht auf und erzeugen damit Wärmeenergie. Große Solarkraftwerke können heute schon eine ganze Region mit erneuerbaren Energien versorgen. Bei der Windenergie entsteht Strom aus Wind. Das ist eigentlich ganz einfach: Die Energie des Windes wird in Rotationsenergie umgewandelt. Der Wind bringt die Rotorblätter der Windräder in Schwung, die dann den eigentlichen Strom mithilfe eines Generators erzeugen. Wie viel Strom man durch Windkraft bekommen kann, hängt von der Größe der Windräder und der Windstärke ab.

 

Entwicklung der erneuerbaren Energie.

Bild: By Marsupilami [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Biomasse.

Immer mehr ins Gespräch kommt die Biomasse. In landwirtschaftlichen Betrieben gibt es viel davon, zum Beispiel durch Reststoffe oder Gülle. Übrigens gibt es Biomasse auch in flüssiger oder gasförmiger Form. Flüssige Biomasse ist zum Beispiel Pflanzenöl, gasförmige Biomasse gibt es unter anderem als Biogas. Relativ neu ist noch die Energiegewinnung aus Erdwärme. Tiefenwärme kommt mit Erdwärmesonden nach oben und mit Erdwärmekollektoren kann man ebenfalls Energie auffangen. Tief in der Erde sind recht konstante Temperaturen. Und je tiefer man ins Erdinnere kommt, umso wärmer wird es. Und: Erdwärme gibt es überall!

 

Erdwärme.

Das Gegenstück zur noch recht jungen Energiegewinnung aus Erdwärme ist die Wasserkraft. Die Wasserkraft ist praktisch der „Klassiker“ unter den erneuerbaren Energien. Schon bevor überhaupt der elektrische Strom erfunden wurde, erzeugte man Energie mit Wasser. Damals haben die Menschen Mühlen oder Sägewerke mit Wasserkraft angetrieben. Die Kraft des Wassers treibt ein Turbinenrad an, dass die Energie in Rotationsenergie umwandelt. Aufgrund der langen Geschichte ist die Entwicklung im Bereich der Wasserkraft schon sehr weit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Wasserkraft und Biomasse heute den größten Anteil an erneuerbaren Energien stellen.

Autor: E. Gieseler (13.10.2015)

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