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Alexander Schecklein

Lautlos und gefährlich. 

 

Vor einige Zeit war der Uhu als Art fast erlöschen, jetzt jagt er wieder seine Beute in unseren Wäldern. Sobald die Sonne sich vom Himmel verabschiedet beginnt der Uhu seine Jagt.

Kurz nach Mitternacht macht er eine Verdauungspause, die etwa eine Stunde dauert.. Danach führt er sein tödliches Geschäft weiter bis in die Morgendämmerung.

 

 

Da die Augen des Uhu fest mit dem Schädel verbunden sind, kann der Vogel nur durch das Kopfdrehen die Umgebung erfassen. Und das meistert er mit einer Kopfumdrehung von mehr als 270 Grad. Das dunkle Sternenhimmel bietet genau genug Licht für Uhu Augen, so kann der Uhu seine Beute bei einer Beleuchtungsstärke von 0,000002 Lux sehr gut erkennen. Dank seinen Augen und speziellen Radarfedern kann Uhu in der Nacht ein Maus aus der 100 Meter Entfernung orten. Die Radarfedern umrahmen das Gesicht der Vogel und können so aufgestellt werden das, das Geräusch verstärkt bei den Ohren ankommt. Der Uhu dreht so lange sein Kopf bis das Geräusch gleich laut in beiden Ohren zu hören ist. Mit dieser Art der Ortung lokalisiert der Uhu seine Beute aus 20 Meter Entfernung mit einer Abweichung von gerade Mal 30 cm.

 

 

Die Aufbau der Flügel und Federn ermöglicht der Uhu eine lautlose Verfolgung. Der Vogel fliegt und greift in toten Winkel heran und ist somit unausweichlich für seine Beute. Alles was in seine kräftige Krallen passt kommt auf der Tisch. Fröschen, Käfern, Mäuse, Schlange und Fischen können ihm nicht entkommen. Genau so wie die Feldhasen, Wildkatzen und jede Menge von kleinen bis mittelgroßen Vogel haben so gut wie keine Chance zu fliehen.

Der Uhu ist ein sehr treuer Partner. Eine Uhu Paar lebt das ganze Leben lang zusammen in seinem Revier. 

 

 

 

 

 

Autor: AS (09.09.2015)

Bilder : Pixabay (public domain)