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Alexander Schecklein

Folgen von Plastikmüll


Unsere Meere sind voll von Plastikmüll – dies hat sich wohl mittlerweile herumgesprochen. Doch welche Gefahren gehen noch vom Plastikmüll aus?

Die Plastikstücke, die mittlerweile rund um den Globus an Stränden angeschwemmt werden, sind gar nicht der Kern des Problems. Schwerwiegender sind die Folgen, die wir kaum sehen. Plastikmüll birgt zahlreiche Gefahren für die Umwelt, Menschen und Tiere.

Nur verhältnismäßig wenig Plastikmüll wird in dafür geeigneten Anlagen verbrannt. Optimal sind Verbrennungsanlagen, bei denen das Plastik bei hohen Temperaturen verbrannt wird und die Abgase anschließend gefiltert werden. Allerdings wird leider zu oft Plastik auf offenen Mülldeponien verbrannt. Hier brennt das Plastik dann vor sich hin und das Klimagas Kohlendioxid wird freigesetzt. Außerdem entstehen bei der Verbrennung von Plastik Kohlenmonoxid, Ruß und weitere giftige Substanzen wie Benzol. Daher entstehen sowohl bei der Herstellung von Plastik wie auch beim Entsorgen von Plastik gefährliche Umweltgifte, die der Gesundheit von Mensch und Tier schaden können.

Weltweit leiden Tier unter dem Plastikmüll. Seevögel denken, dass das Plastik als Nahrung geeignet ist und fressen die Plastikstücke. Allerdings können die Tiere die Plastikteile nicht verdauen und ausscheiden. Daher verklumpt das Plastik in den Mägen der Tiere und sie können kein anderes Futter mehr aufnehmen. Die Folge ist, dass die Tiere verhungern.

Aber nicht nur in der Nähe von Meeren verhungern Tiere. Sogar bis in die Wüsten und andere entlegenste Regionen gelangt das Plastik. Daher sterben sogar Kamele auf ähnliche Weise wie Seevögel. Andere Tiere wie Korallen oder Muscheln werden durch Plastik vergiftet. Da sich Plastiktüten und andere Gegenstände aus Kunststoff im Laufe der Zeit in immer mehr Kleinteile zersetzen, werden giftige Stoffe wie Flammschutzmittel freigesetzt. Zudem werden im Wasser gelöste Insektizide gebunden. Diese Giftstoffe nehmen die Tiere letztendlich auf und verenden daran.

 

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Am Ende der Kette landen Speisefische oder Muscheln, die durch Plastik geschädigt wurden, wieder auf unseren Tellern. Aber auch in Trinkwasser, Milch und Honig wurde bereits Mikroplastik gefunden. Die Schadstoffe aus dem Plastik können für uns Menschen Gesundheitsgefahren mit sich bringen, da sie zum Teil als krebserregend eingestuft werden oder in den Hormonhaushalt eingreifen.

Dies sind nur einige der Gründe, warum wir alle viel bewusster im Umgang mit Plastik sein sollten.  Beispielsweise können wir beim Einkaufen auf Plastiktüten verzichten oder gleich ganz in Läden einkaufen, in denen bewusst auf Verpackungen verzichtet wird. Darüber hinaus gibt es im Alltag zahlreiche Gegenstände, die wir nicht unbedingt aus Plastik kaufen müssen. Wenn wir beispielsweise im Park Picknicken gehen möchten, können wir sicher genauso gut mit „normalem“ Besteck essen und auf Plastikgabeln und -messer getrost verzichten.

Autor: E. Gieseler (18.10.2016)

Bilder: Pixabay

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