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Alexander Schecklein

NABU Projekte


Wenn es beim NABU um Natur und Landschaft geht, geht es um Naturschutz, Flüsse, Moore und die Natur erleben.

Daher gibt es in diesem Arbeitsbereich des größten deutschen Naturschutzbundes zahlreiche spannende Projekte, an denen Engagierte aus dem ganzen Land gemeinsam arbeiten.

Und auch auf internationaler arbeitet der NABU mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zusammen und führt Projekte an den unterschiedlichsten Orten durch, um Pflanzen und Tiere zu schützen. Dabei setzt sich der NABU unter anderem weltweit für den Aufbau und Erhalt von Naturschutzgebieten ein.

Schutz der Meere
Beim NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ geht es um das Vermeiden von Müll, Reinigungsaktionen und die Aufklärung rund um dieses wichtige Thema, denn jedes Jahr sterben bis zu eine Million Seevögel durch Plastik. Der Grund dafür sind die mehr als zehn Millionen Tonnen Plastikmüll, die pro Jahr in die Weltmeere gelangen. Direkt vor unserer Haustür sind auch die Nord- und Ostsee davon betroffen. Allein an den Stränden der Ostseeinsel Fehmarn liegen auf 100 Meter rund 90 Müllteile und Wissenschaftler schätzen, dass allein auf dem Grund der Nordsee über 600.000 Kubikmeter Müll liegen.

Jeder kann dabei helfen, die Meere sauber zu halten. Der NABU hat daher 2010 sein Projekt für saubere Meere gestartet. Fischer und Wassersportler erhalten Informationsmaterialien zum Thema und an den Stränden der Nord- und Ostsee sowie an Flussufern werden Reinigungsaktionen organisiert. Darüber hinaus setzt sich der Naturschutzbund aktiv bei Politik und Wirtschaft für bessere Müllentsorgung in Häfen ein. Gemeinsam mit Städten und Gemeinden an der Küste werden Maßnahmen erarbeitet, um die Meere sauber zu halten. Beispielsweise helfen Fischer dabei, Abfälle aus dem Meer zu entfernen und in den Häfen zu entsorgen.

Flüsse und Moore erhalten
Nicht nur die Meere, sondern auch Flüsse stehen beim NABU auf der Agenda. So läuft derzeit ein Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel, einem der wichtigsten Feuchtgebiete in Mitteleuropa. Das Ziel ist es, aus der Unteren Havel in zehn Jahren wieder einen lebendigen Fluss zu machen. Dazu werden Altarme wieder angeschlossen, Uferbefestigungen beseitigt sowie der Ufer- und Auenwald wieder begrünt. Auch der Hochwasserschutz spielt bei den Arbeiten eine Rolle. Am Ende bietet die Region der Unteren Havel wieder Lebensraum für über 1.000 Tier- und Pflanzenarten.

Und gerade wenn es um Moore geht, kann jeder von uns helfen, die Natur und das Klima zu schützen: Beim Kauf von Blumenerde! Viele Menschen wissen nicht, dass der Stoff, der sich in unserer Blumenerde Torf ist. Aus Torf bestehen unsere Moore. Dennoch werden allein in Deutschland jedes Jahr zehn Millionen Kubikmeter als Blumenerde verwendet. So tragen viele von uns ohne es zu wissen zum Verschwinden von Moorlandschaften bei. Außerdem werden beim Abbau von Torf Treibhausgase frei, was den Klimawandel beschleunigt. Wer beim Gärtnern im heimischen Garten auf torffreie Erden umsteigt, kann damit viel zum Natur- und Klimaschutz beitragen.

Autor: E. Gieseler

Bild: Copyright: Nabu

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