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Fragen die Sie sich stellen müssen


Selfies sind ein wahrer Volkssport geworden. Jeder macht sie, um die Bilder ins Internet zu stellen oder mit Freunden zu teilen. Doch gerade wenn man ein Foto mit Tieren machen möchte, sollte man ein paar Dinge beachten.

Gerade, wenn man unbedingt einen besonderen Moment als Foto festhalten möchte, kann es passieren, dass man im Eifer des Gefechts nicht an mögliche Gefahren denkt. Die meisten Menschen sind sicher umsichtig und riskieren nicht ihr Leben oder das Leben eines Tieres für ein Foto. Dennoch scheint es immer wieder Menschen zu geben, die nicht über eine brenzlige Situation nachdenken.

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Besonders bei Selfies mit Wildtieren ist es sogar schon zu Unfällen und gefährlichen Zwischenfällen gekommen. So musste der Waterton Canyon, ein Park in Denver, im August 2015 zeitweise geschlossen werden, da Besucher nicht aufhören wollten, Selfies mit Bären zu machen. Der Park musste damals nicht nur aus Sorge um die Besucher schließen, sondern auch um die Bären zu schützen.

Sind ein Paar "likes" mehr Wert als Ihr Leben?

Wer ein Foto mit einem Tier machen möchte, sollte vorab über einige Fragen nachdenken. Wenn es sich bei dem Tier um ein Wildtier handelt, sollte man eigentlich die Finger davon lassen, ein Foto zu machen. Wildtieren können unvorhersehbar reagieren und man sollte Tieren in der freien Wildbahn grundsätzlich nicht zu nahe kommen. Außerdem können Selfiestangen und anderes Zubehör die Tiere beunruhigen. Zudem drehen viele Menschen automatisch dem Tier den Rücken zu, um ein Selfie zu machen. Dies sollte man bei Wildtieren um jeden Preis vermeiden.

Auch wenn man ein Foto mit einem Haustier macht, sollte man immer vorsichtig sein, denn auch bei Fotos mit Hunden, Katzen oder Pferden kann schnell etwas schief gehen und man kann sich und das Tier in Gefahr bringen. Sobald eine Unfall- oder Verletzungsgefahr besteht, sollte man das Risiko nicht eingehen. Auch wenn das Tier ruhig und freundlich wirkt, es hat dennoch Zähne, Hufen oder Hörner. Wenn ein Tier das Gefühl hat, dass es in Gefahr ist, nutzt es diese Körperteile, um sich zu verteidigen.

Tiere sind keine Kuschelartikel

Und wenn das Foto harmlos für einen Menschen ist, kann es jedoch sein, dass sich das Tier dabei verletzt. In der letzten Zeit häufen sich Nachrichten, dass Tiere bei Selfies verletzt wurden oder gar starben. Beispielsweise haben kürzlich Touristen in Argentinien lieber Fotos von einem gestrandeten Delfin-Baby gemacht, anstatt ihm wieder zurück ins Wasser zu helfen. Das Tier starb am Strand.

Es gibt übrigens auch Einrichtungen, in denen es erlaubt ist, sogar mit wilden Tieren Fotos zu machen. Es gibt beispielsweise Orte, an denen man Löwen oder Tiger streicheln und mit ihren spielen kann. Auch wenn es sich nicht um Raubtiere handelt – in Streichelzoos können auch Ziegen, Schafe oder manchmal auch exotische Tiere wie Kängurus gestreichelt werden. Hier muss sich jeder selbst fragen, ob er derartige Einrichtungen moralisch in Ordnung findet, denn die Haltungsbedingungen sind oft nicht artgerecht.

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Tierschutzgesetz beachten

Unter Umständen muss man sich vor dem Foto auch noch Gedanken machen, ob das Selfie legal ist. Es gab bereits einige Fälle, in denen Menschen Selfies oder Videos mit Tieren gemacht haben und danach wegen Tierquälerei vor Gericht standen oder weil sie gegen Gesetze zum Schutz von Wildtieren verstoßen haben. Und auch wenn das Foto keine juristischen Folgen hat, kann es doch sein, dass das Bild eine negative Resonanz bekommt.

Sobald man auch nur den leisesten Zweifel hat, ob ein Foto oder Video mit einem Tier in Ordnung ist, sollte man es am besten sein lassen. Sogar wenn es sich um ein Haustier handelt, sollte man zweimal überlegen, ob die Situation angemessen ist oder ob es zu einem Schaden für Mensch und Tier kommen kann.

Autor: E. Gieseler (06.04.2016)

Bilder: Pixabay

 

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