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Alexander Schecklein

CO2-sparsam reisen.


Für viele von uns steht der Sommerurlaub vor der Tür. Was kann man tun, um auch in den Ferien die Umwelt zu schützen? Los geht es schon bei der Planung.

Es ist sinnvoll, mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Reisebussen oder Bahnen anzureisen. Und auch vor Ort sollte man sooft wie möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Wer dennoch eine Fernreise plant, sollte zumindest dafür sorgen, dass sich der Flug dorthin wirklich lohnt. Wenn Sie einen Strandurlaub planen, wäre vielleicht die französische oder holländische Küste eine gute Alternative zu einem mexikanischen Strand. Ansonsten sollte man abwägen, ob die Dauer der Reise in einem nachhaltigen Verhältnis zur Entfernung steht. Wenn Sie beispielsweise nach Südafrika fliegen möchten, sollte der Aufenthalt dort mindestens zwei bis drei Wochen dauern.

Viele Städte werben zudem damit, ein nachhaltiges Reiseziel zu sein. So setzen beispielsweise Kopenhagen und Amsterdam auf neugebaute Fahrradwege und auch die Nordseeinsel Juist hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-neutral zu sein. Wenn es um nachhaltigen Tourismus geht, gilt weltweit übrigens Costa Rica als Vorzeigeland.

Bei der Wahl der Unterkunft kann man sich über nachhaltige Reiseanbieter informieren oder an Öko-Siegel, die jedoch alle unterschiedliche Kriterien zugrunde legen, orientieren. Oft können die Menschen vor Ort aber auch gute Tipps zu umweltfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten geben. Viele Hotels achten mittlerweile auf einen bewussten Umgang mit der Umwelt und faire Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter.

Vor Ort sollte man dann genauso wie zuhause darauf achten, Strom und Wasser zu sparen und auch seinen Müll zu entsorgen. In vielen Hotels und Ferienhäusern sind übrigens Klimaanlagen wahre Energiefresser. Nach Möglichkeit sollte man diese als am besten gar nicht erst anschalten. Am Urlaubsort möchte man natürlich auch etwas erleben. Doch auch bei der Planung der Ausflüge und Aktivitäten vor Ort sollte man den Schutz von Tieren und Umwelt immer im Hinterkopf haben. Beispielsweise werden an vielen Orten Shows mit exotischen Tieren oder Whale-Watching-Ausflüge angeboten, die für die Tiere oftmals alles andere als positiv sind.

Am Urlaubsort kann man zudem viel dafür tun, die Menschen vor Ort zu unterstützen. So sollte man Ausflüge bei lokalen Veranstaltern buchen, in einheimischen Restaurants essen gehen und in kleinen Läden einkaufen gehen. So unterstützen Sie nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern lernen auch Land und Leute kennen.

Beim Packen ist weniger oft mehr. Je schwerer Koffer und Taschen sind, umso mehr CO2 wird auf der Fahrt verbraucht. Daher sollte man nur soviel einpacken, wie unbedingt nötig. In Hotels kann man beispielsweise darauf achten, dass die Handtücher nicht täglich gewaschen werden. Außerdem sollte man auf schwer zu entsorgende Gegenstände wie Batterien verzichten. In vielen Ländern gibt es keine zentrale Abgabestelle für diese.

Autor: E. Gieseler (08.07.2017)

Bilder: Pixabay

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