Frohes Fest für alle.


Freuen Sie sich auch schon auf die besinnlichen Feiertage? Weihnachten ist leider allzu oft ein Fest, dass mit reichlich Konsum einhergeht.

Doch wenn man sich ein wenig Gedanken rund ums Fest macht, kann man sogar an Weihnachten etwas für die Umwelt tun.

Ein erster Gedanke ist es, bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke etwas genauer hinzuschauen und Produkte, die umweltschädlich sind gar nicht erst zu kaufen. Wie wäre es beispielsweise mit Holzspielzeug für die Kleinen statt Spielzeug aus Plastik? Für Kaffeefans ist ein Thermobecher eine Idee, damit sie im kommenden Jahr Kaffee für unterwegs von zuhause mitnehmen können und keine Pappbecher nutzen müssen. Wer ein wenig kreativ ist, kann auch mal selbst ein Geschenk basteln. Über einen selbstgestrickten Schal freuen sich sicher viele Beschenkte.

Für viel Müll an den Feiertagen sorgen wohl die Unmengen an Geschenkpapier. Klar gehört das Auspacken der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gerade für Kinder zum heiligen Abend dazu. Doch auch hier gibt es umweltfreundliche Alternativen. Eine Idee ist es, Geschenkpapier aus altem Papier, beispielsweise aus alten Zeitungen, selbst zu basteln und dabei auch noch kreativ zu gestalten. Darüber hinaus kann man viele Materialien, die man meist sowieso zuhause hat, als Verpackung für Geschenke nutzen. Schuhkartons, Stoffreste oder Packpapier sind nur zwei Beispiele. In Japan nutzt man übrigens gerne Tücher als Geschenkverpackung. Damit ist auch die Verpackung ein Geschenk. Außerdem kann man auch Gläser oder Dosen – beispielsweise Keksdosen – als Verpackung nutzen. Und wer trotz allem nicht auf Geschenkpapier verzichten möchte, findet im Handel auch Geschenkpapier aus Recyclingpapier. Und auch bei der Dekoration der Geschenke gibt es nachhaltige Alternativen, beispielsweise Schleifen aus Stoff statt aus Papier.

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Auch der Weihnachtsbaum sollte ökologisch sein. Viele Weihnachtsbäume stammen aus Monokulturen und wurden mit Pestiziden behandelt. Daher sollte man sich für einen ökologisch zertifizierten Weihnachtsbaum entscheiden. Allerdings ist es in vielen Städten schwer, einen Weihnachtsbaum mit Ökosiegel zu finden. Daher sind Bäume aus regionaler Forstwirtschaft eine gute Alternative.

Wer seine Wohnung weihnachtliche dekorieren möchte, kann dabei sehr gut auf natürliche Materialien wie Tannenzapfen zurückgreifen. Ein weiteres unappetitliches Thema sind Schokoladen-Nikoläuse mit Palmöl. Alternativ kann man darauf achten, Nikoläuse mit Bio- oder Fairtrade-Siegeln zu kaufen. Auch viele Kerzen sind auf der Basis von Palmöl hergestellt. Hier sind nachhaltig hergestellte Kerzen eine Option.

Und wer an Weihnachten auf den traditionellen Braten oder die Weihnachtsgans verzichten möchte, findet überall im Internet leckere vegetarische Rezepte für das Festessen. So können die Rouladen für die Festtage auch mal ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten bestehen.

Autor: E. Gieseler (18.12.2016)

Bilder: Pixabay